Der Zapfen besteht grob gesagt aus vier Teilen:

  • dem Hauptschwimmer
  • der Antenne
  • der Tariervorrichtung
  • dem Zapfenröhrchen

 

Kari's Felchenzapfen Teile 

Der Hauptschwimmer, die Antenne und  auch die Tariervorrichtung können auf dem Zapfenröhrchen beliebig nach oben oder unten verschoben werden, (dies ist z.B. bei starkem Wind angebracht).

Aber nun zuerst zu den normalen Verhältnissen. Der Zapfen wird gebrauchsfertig tariert ausgeliefert. Dies lässt sich ganz einfach überprüfen: Lege den Zapfen mit dem unteren Teil des Hauptschwimmers auf deine Handkante (s. Bild). Der Zapfen sollte nun waagrecht auf der Hand aufliegen.

KarisFelchenzapfenNormal  
Die Einstellung der Balance

Haben wir nun starken Wind, wollen wir nicht so viel von der Antenne und dem Zapfenröhrchen im Wind haben. Dazu können wir den Hauptschwimmer nach oben verschieben. Wenn wir nun aber die Balance überprüfen, stellen wir fest, dass der Zapfen nicht mehr in die Waagrechte umkippen kann. Dem ist einfach abzuhelfen, wir schieben das Tariergewicht, das ist das schwarze Teil zwischen den orangen Perlen, einfach solange in Richtung des Hauptschwimmers, bis der Zapfen wieder waagrecht zu liegen kommt. Einfach, oder nicht??

KarisFelchenzapfenStarkwind
Die „Starkwind-Einstellung“.

Der Abstand Antenne - Hauptschwimmer ist im Gegensatz zur „Normaleinstellung“ viel kleiner und das Tariergewicht befindet sich nahe unterhalb des Hauptschwimmers, damit die Balance wieder stimmt.

So einfach lässt sich der Zapfen für „Starkwindverhältnisse“ umstellen. Nun ist nur noch der Teil der Antenne, der sich links vom Hauptschwimmer befindet, ausserhalb des Wassers und somit dem Wind ausgesetzt.

Bei starkem Wind oder starkem Wellengang muss der Zapfen halt auch öfters mal neu ausgebracht werden. Durch die Abdrift wird die Schnur durch das Zapfenröhrchen gezogen und die Spannung lässt nach einer gewissen Zeit nach, das heisst, der Zapfen steht mit der Zeit immer schräger im Wasser.

Das wäre eigentlich schon alles Wissenswerte, mehr gibt es nicht dazu zu sagen. Mit etwas pröbeln kann immer die ideale Einstellung gefunden werden.

 

KarisFelchenzapfen gelb
So sollte Kari's Felchenzapfen schwimmen

Halt, etwas hätte ich beinahe vergessen: An jedem Zapfenrohr ist eine kleine Gummi - Perle angeklebt. Benütze diese als Puffer zwischen dem unterem Zapfenende und dem Karabiner am Schnurende. Die Enden des Zapfenröhrchens sind mit Metallhülsen versehen, damit sich die Schnur bei häufigem Gebrauch nicht ins Röhrchen einfressen kann. Knallt aber der Karabiner beim Einziehen der Schnur immer wieder auf diese Hülse, wird diese beschädigt und das tut der Schnur sicher auch nicht allzu gut.

Nachfolgend findest Du eine Kurzanleitung zum Gebrauch von Kari’s Felchenzapfen.

  • Die ideale Schnur ist eine weiche, ca.0.22 – 0.28er monofile Schnur (geflochtene Schnüre funktionieren mehr schlecht als recht, darum nicht empfelenswert).
  • Verwende eine weiche Schnur, die nicht kringelt.
  • Die Schnur lässt sich nur einfädeln, wenn das Zapfenröhrchen und die Schnur trocken sind. Muss das Röhrchen innen mal getrocknet werden, fädelst du eine dickere Schnur, z.B. eine 0.50er, ein. Zieh sie ein paar Meter durch das Röhrchen. Vor dem zurückziehen gut abtrocknen und schon funktioniert es tadellos.
  • Verwende die beiliegende grüne Gummi - Perle am unteren Zapfenende als Puffer.
  • Verwende eine Rute mit einer weichen Spitze von 3.0 – 3.9 m Länge. Feederruten eignen sich für diese Art der Fischerei optimal.
  • Als ideale Beschwerung hat sich ein Gewicht von ca. 20 – 30 g erwiesen. Bei leichterer Beschwerung haken sich die Fische nicht so zuverlässig selbst, bei mehr Beschwerung besteht die Gefahr des vermehrten Ausschlitzens.
  • Mach zuerst einen „Füllwurf“, d. h. wirf die Montage aus, lass die Hegene absinken und spule die Schnur dann wieder auf. Dadurch wird mit der Schnur Wasser ins Zapfenröhrchen gezogen und der Adhäsionseffekt kann greifen.
  • Wirf die Montage aus, stoppe die Schnur an der Rolle, bis sich der Felchenzapfen auf­stellt, nun lass die Hegene zum Grund absinken. Damit ist gewährleistet, dass es keine Leerschnur zwischen Endbeschwerung und Zapfen gibt, welche das Stehen des Zapfens beeinträchtigt.
  • Wenn sich der Zapfen legt,   Bingo – Fisch, oder neu auswerfen, das ist jetzt die Frage ?!?!?. Es kann aber auch sein, dass der Zapfen bei einem Biss nur leicht tänzelt, wegdriftet oder, wie vom herkömmlichen Zapfen bekannt, sogar abtaucht. Nichts ist unmööööglich.