Wissenswertes

Kari’s Hegenen

Die Hegenen stelle ich aus den Mustern von der Seite “Kari’s Nymphen” zusammen. Weil ich jede Hegene von Grund auf selbst herstelle, können alle erdenklichen Kombinationen und Längen erstellt werden, von der 1er-Hegene bis zur 6er. (Und auch noch mehr, sofern es die jeweiligen Fischereivorschriften zulassen.)

Hier ein paar grundlegende Merkmale der Hegenen aus meiner Bindestube:

  • Alle in meinen Hegenen verwendeten Nymphen werden von mir in Handarbeit gebunden. Die lackierte Ausführung wird anschliessend mit hochwertigem, unter UV-Licht härtendem Lack versiegelt. Bei der unlackierten Ausführung wird nur das Köpfchen der Nymphe mit Lack versiegelt.
  • Alle angebotenen Hegenen werden von mir in Handarbeit hergestellt. Die Knoten werden mit grösster Sorgfalt geknüpft (mit 3fach Knoten) und jeder einzelne wird zusätzlich auf Festigkeit überprüft.

So kann ich neben einem Standardsortiment eine fast unendliche Vielfalt an Hegenen anbieten, das heisst, der Kunde hat die “Qual der Wahl” zwischen:

  • den Nymphen, aus denen die Hegene gebunden werden soll (jede Nymphe hat eine eindeutige Nummer schau hier)
  • die Anzahl Nymphen pro Hegene (bitte die jeweiligen Fischereivorschriften beachten !! )
  • dem Abstand von Nymphe zu Nymphe (idealerweise zwischen 20 bis zu 50 cm)
  • die Springer-Länge (die Nymphe selbst wird immer mit einem Schlaufenknoten eingebunden)
  • die Schnurstärke (die von Stamm oder Springer können auch unterschiedlich sein)
  • die Schnurlänge von der Schlaufe bis zur ersten Nymphe am Anfang und von der letzten Nymphe bis zur Schlaufe am Ende der Hegene

Es können also fast alle Wünsche umgesetzt werden, darum habe ich diese Art Hegene auch “Wunsch-Hegene” genannt. (Frei nach dem Motto: Unmögliches wird sofort erledigt, nur Wunder dauern etwas länger 😉 )

Ich fische meine Hegenen zum Beispiel an Kari’s Felchenzapfen und auch am Laufzapfen beim Fischen auf Felchen im Schweb, mit einem grösseren Springerabstand (der Abstand von Nymphe zu Nymphe) und teilweise mit einem stärkeren Stamm als jene an der Zupfrute. Dies aus einem einfachen Grund:

  • fische ich mit der Zapfenrute und Kari’s Felchenzapfen, verwende ich ca. 30g Blei als Endbeschwerung , da kommt beim Auswerfen doch ordentlich Zug auf die Stamm-Schnur.
  • weil ich mit der Zapfenfischerei zudem an einen bestimmten Tiefenbereich gebunden bin, will ich mit einem grösseren Springerabstand einen grösseren Bereich befischen können.


An der Zupfrute verwende ich aber nur 5 – 7g Blei als Endbeschwerung. Mit dieser Methode möchte ich möglichst leicht und dadurch eben auch ermüdungsfrei für längere Zeit fischen können. Bei dieser Art von Fischerei kommt kein grosser Zug auf den Stamm, also kann die Schnurstärke schon etwas feiner gewählt werden.

Schliesslich bleibt das aber jedem Einzelnen überlassen, welche  Ansprüche und Vorlieben er hat.

Als Zusatz habe ich eine “Nachläufer-Nymphe” ins Programm aufgenommen. Das ist eine Nymphe nach Wahl, die mit einem Schlaufenknoten an ein ca. 15 cm langes Stück 0.20 mm Schnur montiert ist und am anderen Ende der Schnur mit einer Schlaufe versehen ist.  Diese Nymphe wird mit der Schlaufe beim Blei eingeschlauft. Der Umbau einer Hegene lohnt sich dann besonders, wenn die Fische ihr Futter nur vom Bodengrund aufnehmen und alles andere links liegen lassen. Mit dieser “Nachläufer-Nymphe” kannst du eine “normale Hegene” mit nahezu null Aufwand und in kürzester Zeit in eine “Grundhegene” umbauen. Der zeitaufwendige Hegenenwechsel entfällt somit. Was dabei natürlich zu beachten ist, sind die jeweils gültigen Fischereivorschriften. Möglicherweise ist dieser Typ von Hegene nicht überall zulässig, und deine “normale Hegene” hat jetzt eine zusätzliche Nymphe und überschreitet damit eventuell die maximal zulässige Anzahl Nymphen pro Hegene.

 Einige, ich bezeichne sie mal als ” Standard-Hegenen” und die “Kunden- / Wunsch-Hegenen” können hier im Shop bestellt werden.

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