Kari’s Felchenzapfen
Man kann zwar mit jedem Schwimmer, Pose oder Zapfen auf Felchen fischen.
Für bestimmte Situationen gibt es aber ganz spezielles „Geschirr“ : Kari’s Felchenzapfen
Neu ist Kari’s Felchenzapfen in 3 verschiedenen Ausführungen erhältlich.
Einmal die herkömmliche, lange Ausführung und 2 neuen, die kurzen Ausführungen, wovon ich eine, wegen ihrer „windschlüfrigeren“ Form als Weitwurf-Zapfen bezeichne.
Das ist allen gemeinsam:
- Alle Zapfen funktionieren ohne Schnurstopper.
- Die Hegene wird immer vom Gewässergrund her aufsteigend präsentiert,
egal, wie tief das Gewässer an diesem Punkt ist. Dabei bleibt der Zapfen aufrecht stehen. - Wenn er umfällt, kannst du davon ausgehen, dass eine Felche an der Hegene hängt.
Das ist das klassische Verhalten, wenn eine Felche gebissen hat. Taucht er ab, ist es meist eine andere Fischart, der deine Nymphe gefallen hat.
Das sind die Unterschiede:
- Der „lange“ ist 80cm, die „kurzen“ nur noch 23cm lang.
- Der „lange“ kommt im Gegensatz zu den „kurzen“ komplett ohne mechanische Bauteile aus,



Ein solche Situation ist zum Beispiel dann gegeben, wenn die Felchen, Albeli, Balchen oder wie immer ihr auch die Coregonen nennt, nahe am Gewässergrund auf Nahrungssuche sind. Kommt dann noch dazu, dass der Gewässergrund in verschiedenen Tiefen liegt, dann ist das der klassische Einsatzort für Kari’s Felchenzapfen.
Warum?
Ganz einfach! Dieser Zapfen braucht dank seiner speziellen Konstruktion keinen Schnurstopper, damit er aufrecht im Wasser steht. Dazu kommt, dass das Endblei der Hegene immer auf dem Gewässergrund liegt, egal wie tief das Wasser ist. Die Hegene wird somit immer vom Gewässergrund her aufsteigend präsentiert. Also genau das, was wir brauchen, um unseren Zielfisch zum Anbiss zu verleiten.
Es ist immer wieder erstaunlich, wie gut mit Kari’s Felchenzapfen bei verschiedenen Bedingungen gefangen wird. Ist die Wasseroberfläche ruhig, kann man davon ausgehen, dass die Nymphen auf 10 – 20 m Tiefe nicht gross durch die Wellenbewegungen bewegt werden. Trotzdem fängt man mit dem Zapfen teilweise fast besser als mit der Zupfrute. Das ist sicher auch darauf zurückzuführen, dass ein relativ grosses Gebiet regelrecht abgesucht werden kann, wogegen man mit der Zupfrute auf den Gewässerraum unmittelbar unter dem Boot reduziert ist. Die Bewegung der Nymphen ist also offensichtlich gar nicht immer der ausschlaggebende Faktor. Andererseits ist auch bei unruhigeren Bedingungen das fischen mit Kari’s Felchenzapfen immer wieder eine empfehlenswerte Methode.
Noch etwas zur Empfindlichkeit, das ist jetzt vielleicht nicht ganz der richtige Ausdruck, aber es fällt mir auf die Schnelle grad kein besserer ein. Was ich damit meine, ist, wie fein der Zapfen Bisse anzeigen kann. Voraussetzung ist allerdings, dass er richtig eingestellt ist. Was heisst das nun wieder, werdet ihr nun fragen. Ganz einfach, die Zapfen können in einem weiten Bereich den Wind- / Wellenverhältnissen angepasst werden.
Zu den Einstellungsanleitungen für die: Lange Version / Kurze Version / Weitwurf Version.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sogar der Biss eines kleinen Fischleins von ca. 10 cm Länge zuverlässig erkannt wird. Klar hebt ein Fischchen dieses Kalibers das Grundblei nicht an und Kari’s Felchenzapfen fällt um, aber er fängt an zu „tänzeln“ oder wippt sonst irgendwie verdächtig.
Die 3 Versionen von Kari’s Felchenzapfen können im Shop bestellt werden.
