Einstellen von Kari’s Felchenzapfen (kurze Ausführung)

Der Zapfen besteht aus vier Teilen:

  1. der Antenne
  2. dem kurzen Zapfenröhrchen
  3. dem Hauptschwimmer
  4. der mechanischen Schnurhemmung
Kari’s Felchenzapfen (kurz)

Die kurze Ausführung von Kari’s Felchenzapfen funktioniert anders als die lange Ausführung. Aufgrund der geringen Länge, nur noch 23 cm im Gegensatz zu 80 cm bei der langen Ausführung, und der dadurch geringeren Windempfindlichkeit, braucht es keine verschiebbaren Teile mehr. Die Schnur-Hemmung basiert nicht mehr auf der Adhäsion im Zapfenröhrchen, sondern wird durch die Feder-Arme im unteren Teil des Zapfens bewirkt.

Der Zapfen wird, gebrauchsfertig auf folgende Werte eingestellt, ausgeliefert.
Schnurdurchmesser: 0.20 – 0.28 mm (möglichst weiche Schnur).
Endbeschwerung: 30 Gramm.

Das wäre eigentlich schon alles Wissenswerte, mehr gibt es nicht dazu zu sagen. Mit etwas pröbeln kann die ideale Einstellung gefunden werden.

Halt, etwas hätte ich beinahe vergessen: Zu jedem Zapfen wird eine kleine Gummi – Perle mitgeliefert. Benütze diese als Puffer zwischen dem unterem Zapfenende und dem Karabiner am Schnurende.

Warum?
Am unteren Ende dieses Zapfens befindet sich die zentrale Schnurführung. Knallt der Karabiner beim Einziehen der Schnur immer wieder darauf, wird die Schnur beschädigt und reisst im schlimmsten Fall oder der Knoten verklemmt sich in der Schnurführung, was das Laufverhalten beeinträchtigen kann.

Nachfolgend findest du eine Kurzanleitung zum Gebrauch von Kari’s Felchenzapfen.

  1. Die ideale Schnur ist eine ca.0.22 – 0.25er, monofile Schnur. (Geflochtene Schnur mit diesen kleinen Durchmessern funktioniert nicht)
  2. Verwende eine weiche Schnur, die nicht kringelt.
  3. Die Schnur lässt sich nur einfädeln, wenn das Zapfenröhrchen und die Schnur trocken sind. Muss das Röhrchen innen mal getrocknet werden, fädelst du eine dickere Schnur, z.B. eine 0.50er, ein. Zieh sie ein paar Meter durch das Röhrchen. Vor dem zurückziehen gut abtrocknen und schon funktioniert es wieder tadellos.
  4. Verwende die beiliegende kleine Gummi – Perle am unteren Zapfenende als Puffer.
  5. Verwende eine Rute mit einer weichen Spitze von 2.7 – 3.3 m Länge. Feederruten eignen sich für diese Art der Fischerei optimal.
  6. Als ideale Beschwerung hat sich ein Gewicht von ca. 25 – 30 g erwiesen. Bei leichterer Beschwerung haken sich die Fische nicht so zuverlässig selbst, bei mehr Beschwerung besteht die Gefahr des Ausschlitzens.
  7. Wirf die Montage aus, stoppe die Schnur an der Rolle, bis sich der Felchenzapfen auf­stellt, nun lass die Hegene zum Grund absinken. Damit ist gewährleistet, dass die Endbeschwerung senkrecht unter dem Zapfen absinkt und es keinen „Schnurbogen“ zwischen Endbeschwerung und Zapfen gibt, welche das Stehen des Zapfens beeinträchtigt.
  8. Wenn sich der Zapfen legt:   Bingo! – Fisch, oder neu auswerfen, das ist jetzt die Frage ?!?!?. Es kann aber auch sein, dass der Zapfen bei einem Biss nur leicht tänzelt, wegdriftet oder, wie vom herkömmlichen Zapfen bekannt, sogar abtaucht.
  9. Nichts ist unmööööglich.

Hier kannst du die Kurzanleitung als PDF herunterladen.